Laut einer neuen Studie leiden mittlerweile über jeder sechste Student im ganzen Land an einer psychischen Erkrankung.

Die Studie, die letzte Woche von der Barmer-Krankenkasse veröffentlicht wurde, ergab, dass Depressionen, Angststörungen und Panikattacken bei Jugendlichen zunehmen.

Rund 17 Prozent der Studenten, die zuvor als gesund angesehen wurden, sind laut Studie inzwischen von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das entspricht fast einer halben Million (rund 470.000) Menschen.

Zwischen 2005 und 2016 stieg der Anteil der 18- bis 25-Jährigen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland um 38 Prozent. Diese Zahlen sind im Barmer-Bericht der Studie veröffentlicht.

“Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass es in Zukunft deutlich mehr psychisch kranke junge Menschen geben wird”, sagte Dr. Christoph Straub, CEO von Barmer.

“Insbesondere bei Studieninteressierten nimmt der Druck auf die Zeit und die Leistung ständig zu. Finanzielle Sorgen und Zukunftsängste kommen hinzu”, sagte der CEO.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass das Risiko einer Depression unter den Schülern mit zunehmendem Alter signifikant steigt. junge Schüler waren weniger gefährdet als ältere Schüler.

Um mögliche psychische Erkrankungen später zu vermeiden, empfiehlt die Krankenkasse jungen Erwachsenen – insbesondere denen, die bereits unter Depressionen oder Angstzuständen gelitten haben – frühzeitig Online- oder persönliche Ressourcen zu nutzen.

Während mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Jugendlichen im Falle einer leichten Depression die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nehmen, sollten viele dies nicht tun. “Aus Scham gehen die Betroffenen oft davon ab, zum Arzt zu gehen”, sagte Straub.

“Wir sehen daher großes Potenzial in Online-Diensten, insbesondere wenn sie anonym sind und auf die Smartphone-Generation eingehen”, fügte er hinzu.

Barmer erforscht nicht nur, wie man Jugendliche mit psychischen Problemen früher erreichen kann, sondern unterstützt auch ein bundesweites Forschungsprojekt, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) finanziert wird, und die StudiCare-Studie zur psychischen Gesundheit von Studenten.

Weltweit ist Depression die häufigste Ursache für Erkrankungen und Behinderungen. Laut der WHO leiden derzeit mehr als 300 Millionen Menschen an der Krankheit.

“Mangelnde Unterstützung für Menschen mit psychischen Störungen, gepaart mit einer Angst vor Stigmatisierung, hindern viele daran, Zugang zu der Behandlung zu erhalten, die sie für ein gesundes und produktives Leben benötigen”, schreibt die WHO auf ihrer Website.

Die Barmer-Krankenversicherung stellte anonyme Daten von rund acht Millionen Versicherten für den Abschluss der Studie zusammen. Jedes Jahr hat die jährliche Studie von Barmer einen anderen Schwerpunkt.

Deutschland verfügt über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Jeder trägt so viel wie möglich individuell bei und kann bei Krankheit, Unfällen und mehr von der Deckung profitieren. Obwohl einige Beschwerden darüber bestehen, dass die Kosten für die Gesundheitsfürsorge hoch sind, sind Sie geschützt, wenn etwas passiert, und insgesamt trägt dies zu einer hohen Lebensqualität bei.

1) Pflichtversicherung gegen freiwillige Versicherung

Pflichtversicherung – Deutsche Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern Gesundheitsschutz zu bieten, um ihre Arbeitsfähigkeit sicherzustellen. Für die meisten ist dies eine obligatorische Versicherung, die bei Beginn der Arbeit wirksam wird. Ausnahmen hiervon sind geringfügige oder kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse, die unter einen anderen Gesundheitsschutz fallen. Der Arbeitgeber berechnet Ihre Sozialversicherungsbeiträge auf der Grundlage Ihres Einkommens und leitet dann obligatorische Zahlungen für Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung in Ihrem Namen an die betroffenen Parteien ab. Als obligatorisch versicherter Mitarbeiter müssen Sie innerhalb von 14 Tagen nach Beginn Ihrer Arbeit einen Leistungserbringer auswählen und Ihren Arbeitgeber entsprechend informieren. Sobald Sie sich registriert haben, erhalten Sie eine Mitgliedschaftsbescheinigung, die Sie Ihrem Arbeitgeber innerhalb dieses Zeitraums vorlegen müssen.

Freiwillige Versicherung – Wenn Ihr Einkommen mehr als € 57, 600 pro Jahr beträgt, können Sie als freiwilliges Mitglied in die Krankenversicherung aufgenommen werden. Um diese Deckung zu aktivieren, beantragen Sie die freiwillige Versicherung innerhalb von drei Monaten nach Arbeitsantritt bei Ihrer Krankenkasse. Wenn Sie Ihre Mitgliedschaftsbescheinigung erhalten haben, teilen Sie diese einfach Ihrem Arbeitgeber mit.

 

2) Die Kraft Ihrer Gesundheitskarte

 

Alle Leistungen Ihrer Krankenversicherung können mit einer elektronischen Gesundheitskarte bezahlt werden. Sie erhalten diese Karte per E-Mail, sobald Ihre Mitgliedschaft beginnt. Um mit der Anwendung zu beginnen, unterschreiben Sie es und legen Sie es bei Bedarf vor, z. B. wenn Sie einen Arzt aufsuchen, Rezepte kaufen, das Krankenhaus besuchen und vieles mehr. Diese Karte gewährleistet, dass Sie vor Ort eine Behandlung erhalten. Wie oben erwähnt, wird der Krankenversicherer von Dienstleistern direkt in Rechnung gestellt, ohne dass Ihnen Kosten entstehen. Ausnahmen treten auf, z. B. wenn Sie ein Rezept mitbezahlen müssen. Die Selbstbehalte liegen zwischen 5 und 10 Euro.

 

3) Ihre Wahl der Dienstanbieter

Einer der besten Teile des deutschen Gesundheitssystems ist, dass Sie frei entscheiden können, welchen Zahnarzt, Arzt, Krankenhaus usw. Sie besuchen möchten. Sie müssen lediglich vorab sicherstellen, dass sie von den gesetzlichen Krankenversicherungsbehörden autorisiert sind, um die Zahlung für gedeckte Behandlungen zu verlangen. Wenn Sie einen nicht autorisierten Anbieter auswählen, sind Sie selbst für diese Kosten verantwortlich.

 

4) Wenn Sie krank werden

 

Wenn es Ihnen nicht gut geht und Sie eine schwere Erkältung oder Grippe haben, müssen Sie möglicherweise zu Hause bleiben, um sich auszuruhen und Ihre Krankheit nicht auf Ihre Kollegen zu verteilen. Normalerweise, wenn Sie nur einen Tag verpassen, können Sie Ihren Arbeitgeber ohne weitere Maßnahmen anrufen oder eine E-Mail senden. Informieren Sie sich auf jeden Fall in den Krankenversicherungen Ihres Arbeitgebers für weitere Informationen. Wenn Sie jedoch drei oder mehr aufeinander folgende Arbeitstage verpassen, benötigen Sie eine ärztliche Notiz, die Sie Ihrem Unternehmen sowie der Versicherungsgesellschaft vorlegen können. Ihre Versicherung wird die Tage abdecken, an denen Sie krank sind. Wenn Sie aufgrund eines grob fahrlässigen Verhaltens nicht selbst arbeiten können, zahlt Ihr Mitarbeiter Ihr Gehalt maximal sechs Wochen, solange Ihr Vertrag mindestens vier Wochen ohne Unterbrechung andauert und Sie nicht in der Lage sind in den vorangegangenen sechs Monaten aufgrund derselben Bedingung zu arbeiten. Wenn diese Zeit verstrichen ist und Sie immer noch nicht arbeiten können, deckt die Krankenversicherung Sie bis zu 1,5 Jahre ab. Die Höhe der Krankenleistungen richtet sich nach Ihrem aktuellen Gehalt.

 

5) Sonstige Leistungen der Krankenversicherung

 

Hier einige Vorteile, die sich aus einer Krankenversicherung in Deutschland ergeben:

Familienmitglieder (Ehepartner und Kinder) ohne eigenes Einkommen können ohne Zusatzkosten durch die Familienversicherung abgedeckt werden.
Viele andere Dienstleistungen können ebenfalls abgedeckt werden, wie z. B. Zahnuntersuchungen (keine Reinigungen), Impfungen, Brustuntersuchungen, Hautkrebsscreenings, Massagen, Gehhilfen wie Einlegesohlen und mehr. Die Abdeckung dieser Dienste ist je nach Anbieter unterschiedlich. Erkundigen Sie sich daher vorher bei ihnen, ob sie krankenversichert sind, damit Sie nicht mit einer Rechnung rechnen müssen.
Wenn Sie eine Familie gründen, zahlen einige Anbieter sogar zusätzliche Schwangerschaftsuntersuchungen, Bereitschaftsdienste für Hebammen und Geburts- und Involutionskurse. Sie können sogar auswählen, wo Sie mit Unterstützung Ihres Anbieters gebären sollen, sei es ein Krankenhaus, ein Geburtshaus oder zu Hause. In einigen Fällen können auch häusliche Pflege und Haushaltshilfe abgedeckt werden. Da dies je nach Krankenkasse unterschiedlich ist, setzen Sie sich mit ihnen in Verbindung, um weitere Informationen zu erhalten.
… Und es gibt noch mehr Nutzen